Drehfeld und Drehzahl
Drei um 120° versetzte Wicklungen erzeugen ein umlaufendes Magnetfeld. Seine Drehzahl ist die Synchrondrehzahl n_s = 60 · f / p (p = Polpaarzahl); bei 50 Hz und einem Polpaar 3000 1/min.
Der Läufer dreht etwas langsamer. Die relative Differenz ist der Schlupf s = (n_s − n) / n_s, bei Normmotoren typischerweise einige Prozent.
Leistung, Strom und Drehmoment
Auf dem Typenschild steht die abgegebene mechanische Leistung. Die aufgenommene elektrische Leistung ist P_zu = P_ab / η, der Strom I = P_zu / (√3 · U · cos φ).
Das Drehmoment folgt aus M = P / ω = 9550 · P[kW] / n[1/min] in Nm.
Anlaufverfahren
Beim Direktanlauf zieht ein Motor ein Vielfaches seines Bemessungsstroms. Der Stern-Dreieck-Anlauf senkt Anlaufstrom und Anlaufmoment auf etwa ein Drittel.
Sanftanlaufgeräte und Frequenzumrichter erlauben einen weicheren Anlauf; Frequenzumrichter regeln zusätzlich die Drehzahl stufenlos.