[ § 32 ] — Elektro-Wissen · Thema

SPS-Grundlagen: Zyklus, Ein- und Ausgänge, Programmiersprachen.

6 Abschnitte · 2 Formeln · 2 Rechner

Eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) ersetzt fest verdrahtete Schützsteuerungen durch ein Programm. Sie liest Eingänge ein, verarbeitet sie nach einer Logik und setzt Ausgänge — immer wieder, im Takt von Millisekunden.

Abschnitt 01

EVA-Prinzip und Zyklus

Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe: Zu Beginn eines Zyklus liest die SPS alle Eingänge in ein Prozessabbild, arbeitet dann das Programm ab und schreibt am Ende die Ergebnisse auf die Ausgänge. Danach beginnt der nächste Zyklus.

Abschnitt 02

Signale

Digitale Eingänge erkennen nur Ein oder Aus, etwa Taster, Endschalter oder Schützrückmeldungen, häufig mit 24 V DC. Analoge Eingänge erfassen Messwerte über Normsignale wie 0–10 V oder 4–20 mA und wandeln sie in Zahlenwerte.

Abschnitt 03

Programmiersprachen nach IEC 61131-3

Abschnitt 04

Grundbausteine

Neben UND/ODER/NICHT sind Speicher (Setzen/Rücksetzen), Zeitglieder (Einschalt- und Ausschaltverzögerung) und Zähler die wichtigsten Funktionen. Eine Selbsthaltung, wie sie aus der Schütztechnik bekannt ist, lässt sich in KOP direkt nachbilden.

Abschnitt 05

Drahtbruchsicherheit

Sicherheitsrelevante Befehle wie „Halt“ werden mit Öffnerkontakten ausgeführt: Bei Drahtbruch fällt das Signal weg und die Anlage geht in den sicheren Zustand. Funktionen der Maschinensicherheit selbst erfordern dafür ausgelegte Sicherheitstechnik.

Abschnitt 06

Fazit

Eine SPS arbeitet zyklisch nach dem EVA-Prinzip. Die Logik wird in KOP, FUP oder SCL geschrieben, Signale kommen digital oder analog über Normsignale.

[ § F ] — FAQ

Häufige Fragen.

Häufige Fragen zum Thema SPS-Grundlagen: Zyklus, Ein- und Ausgänge, Programmiersprachen.

  • Weil 0 mA dann eindeutig einen Fehler wie Drahtbruch anzeigt; der Messbereichsanfang liegt bei 4 mA.