EVA-Prinzip und Zyklus
Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe: Zu Beginn eines Zyklus liest die SPS alle Eingänge in ein Prozessabbild, arbeitet dann das Programm ab und schreibt am Ende die Ergebnisse auf die Ausgänge. Danach beginnt der nächste Zyklus.
Signale
Digitale Eingänge erkennen nur Ein oder Aus, etwa Taster, Endschalter oder Schützrückmeldungen, häufig mit 24 V DC. Analoge Eingänge erfassen Messwerte über Normsignale wie 0–10 V oder 4–20 mA und wandeln sie in Zahlenwerte.
Programmiersprachen nach IEC 61131-3
Grundbausteine
Neben UND/ODER/NICHT sind Speicher (Setzen/Rücksetzen), Zeitglieder (Einschalt- und Ausschaltverzögerung) und Zähler die wichtigsten Funktionen. Eine Selbsthaltung, wie sie aus der Schütztechnik bekannt ist, lässt sich in KOP direkt nachbilden.
Drahtbruchsicherheit
Sicherheitsrelevante Befehle wie „Halt“ werden mit Öffnerkontakten ausgeführt: Bei Drahtbruch fällt das Signal weg und die Anlage geht in den sicheren Zustand. Funktionen der Maschinensicherheit selbst erfordern dafür ausgelegte Sicherheitstechnik.
Fazit
Eine SPS arbeitet zyklisch nach dem EVA-Prinzip. Die Logik wird in KOP, FUP oder SCL geschrieben, Signale kommen digital oder analog über Normsignale.